Jacky’s 32. Geburtstag stand an und wir haben lange überlegt, was wir zu diesem Anlass kredenzen könnten. Außer Geflügel haben wir in diesem Jahr schon ziemlich jeden größeren Brocken Fleisch im Smoker zubereitet. Allerdings wollten wir auch nicht unbedingt etwas zubereiten, was über Nacht „beaufsichtigt“ werden muss – es sollte einfach möglichst stressfrei sein. Deshalb war auch der erste Gedanke, eine größere Anzahl an Beer-Can-Chicken zuzubereiten.

Aber dann kam dem Fendt die zündende Idee – wie wär’s mit einer ganze Pute??? Tja und dann gab es kein Zurück mehr! Über Fendt’s Bruder Heiko wurde ein entsprechendes Exemplar geordert, ausgenommen hatte „das Viech“ ohne Namen schließlich 13 kg und wurde dann noch mit rund 2,5 kg Hackfleisch, Zwiebel und Speck gefüllt!

Das Viech

Grundzutaten

gefüllt...

...und zugenäht

Dann noch schön mit Gewürzmischung einmassiert

Massage

Sieht schon gut aus!

und über Nacht in den Kühlschrank – gar nicht so einfach bei den Abmessungen!

Im Kühlschrank

Als Beilage sollte es Kartoffelgratin geben – 5 kg Kartoffeln, 3 Liter Sahne, 1kg Käse…

"Grateng", wie man in Franken sagt

Am nächsten Morgen ging es dann für den Märt und den Mad schon um 9 Uhr los, Smoker anheizen war angesagt. Wir hatten für „das Viech“ etwa 8 bis 9 Stunden Garzeit angesetzt.

Bevor es auf den Rost durfte, wurde es aber noch mit zerlassener Butter geimpft, damit es schön zart bleibt.

Impfung

Anschließend noch mit Speck belegt.

Speckbelag

Unter die Pute kam eine Tropfschale mit Rotwein und diversem Gemüse, zum Auffangen des Fleischsaftes. Hieraus sollte später dies Sauce hergestellt werden.

Tropfschale

Während der Garzeit wurde die Pute immer wieder (mindestens einmal pro Stunde) mit der Mischung aus aufgefangenem Fleischsaft und Rotwein und auch weiterhin mit zerlassener Butter übergossen. Die Schlegel wurden in Alufolie gewickelt, da diese viel schneller auf Temperatur kommen, als der Rest.

Aufguss

Das Kartoffelgratin wurde gegen 14:30 Uhr mit in den Smoker gestellt, zunächst abgedeckt mit Alufolie.

Blick in den Smoker

Nach etwa zwei bis drei Stunden wird die Folie dann abgenommen, damit das Gratin noch etwas Farbe annimmt.

Blick in den Smoker II

Die Pute war um kurz nach 10 Uhr in der Früh aufgelegt worden und pünktlich um 19 Uhr konnte gespeist werden! Die aufgefangene Sud und das darin befindliche Gemüse noch mit einem Zauberstab püriert – fertig war die Sauce – Rotwein-/Raucharoma hat was!

Sauce

Jetzt lass ich einfach mal die Bilder sprechen – und ja, es war so lecker wie es aussieht!!!

Fast fertig!

Jetzt aber!

Essen fassen!

Das Viech!

Kartoffel-Gratin...

...als Beilage

Abgekieft!

Wer will, wer hat noch nicht!

Wenn ich es richtig mitbekommen habe, ist so gut wie nichts übrig geblieben! Das ist doch ein gutes Zeichen!

Ja, das kommt also dabei heraus, wenn die Smokin‘ Leiners mal „Hähnchen“ grillen wollen!

Weitere Bilder von der Feier gibts auf Täff.de!

Abschließend noch ein großes Dankeschön an den Märt, der für die Zubereitung verantwortlich war!