An dieser Stelle erfahrt ihr nun, wie unser Prunkstück, unser Smoker, entstanden ist. Gleichzeitig war dies auch der Gründungsmoment der Smokin‘ Leiners!

Die Idee für den Bau geisterte schon länger in meinem Kopf herum. Zwar besaß ich schon einen Smoker und hatte mit diesem auch schon einige tolle Gerichte gezaubert, aber er war eben gekauft und der Wunsch nach etwas Selbstgebautem trieb mich entsprechend um. Ich selbst habe weder Mittel (Werkzeug) noch Fähigkeiten (Beamter) um mir selbst so ein Teil zu bauen.

So kamen wir im Rahmen der Geburtstagsfeier von Philipp auf dieses Thema zu sprechen. Das Wichtigste war zunächst einmal das Ausgangsmaterial – ein Rohr. Das Zweite war dann ein geeignetes Fahrgestell. Hier ließ uns Philipp wissen, dass er da noch so einen alten DDR-Hänger hätte, den er eh nicht mehr bräuchte. Tags darauf, hatte Martin ein Stück Rohr 120 cm lang, 50 cm Durchmesser un 6,3 mm Wandstärke für drei Päcken Kaffee aufgetrieben. Damit war der Bau schließlich beschlossenen Sache!

 Als Fahrgestell diente uns, wie gesagt, der ausrangierte „NVA-Hänger“ vom Philipp:

Dei Bordwand wurde abgetrennt

und der Boden mit Douglasienholz ausgekleidet.

Dann folgte ein erstes Probesitzen:

Der zweite wichtige Part, war das Rohr – 20″ mit 6,3 mm Wandstärke

Dieses wurde aufgrund seiner Länge komplett als Garraum hergenommen.

Deckel reingeflext

und die Füße angepasst und verschweißt.

Dann ein erstes Probestehen für das Geschütz auf dem Fahrgestell

Kleinteilelager

Daraus erhielt der Deckel seine Abschlussbleche

Und hier noch der abnehmbare Schlot

All das schafften wir am ersten Bautag, einem Samstag. Unter der Woche war dann der Märt nicht untätig. Er hat in der Firma eine Sidefirebox gebogen. Diese ist ungefähr 55eckig, sodass man glauben könnte sie sei rund…, 60 cm lang und 8mm stark. Damit gings dann zusammen mit der Garkammer am zweiten Bautag zum Fendt, da der ein Schutzgasschweißgerät hat.

Hochzeit

Noch schnell Probereiten

und schaun, was so reinpasst…

Dann gings zurück zum Philipp. Dort wurde der Schlot probemontiert, der Ablaufstutzen angeschweißt

und dann für ein erstes Probeschüren vorbereitet

Er raucht!

Und das nach nur zwei „Arbeitstagen“!
Allerdings muss erwähnt werden, dass ohne die hervorragende Vorarbeit vom Märt und den prima Werkzeugen vom Philipp das mit Sicherheit nicht so schnell zu bewerkstelligen gewesen wäre!

Noch ein weiteres Lob an den Märt, der das Drum dann mit zum Sandstrahlen in die Firma nahm!

Zurück vom Sandstrahlen wurde das Ding dann an den Haken genommen – der Kran hatte ganz schön gewürgt!

Den Hänger, bzw. das Fahrgestell in Position gebracht

und dann die zweite Hochzeit dieses Projekts

Das lackierte Endprodukt (ohne Schlot):

Auf der Rückseite haben wir eine Theke zum Anrichten und Anlehnen angebracht. Zwecks Gewichtsausgleich wurden die Füße mit Blei und Sand gefüllt.

Ein Teil des Bauteams

Dann hat sich noch jeder auf den Griffen (Beilen) verewigt…

Zwischenzeitlich hat er noch eine Lichtleiste und ein 25 km/h Schild bekommen, damit ihn die „Emma“ auch bedenkenlos ziehen kann!

Einweihung folgte am 1.Mai-Wochenende mit 13kg PP und 18kg Ribs!

Wie gesagt, der Tisch hat optimale Anlehnhöhe!

Bauzeit:
Tag 1 – 8 Stunden mit 4 Mann
Tag 2 – 10 Stunden mit 5 Mann
plus noch 2 Tage à ca. 2-3 Stunden zu zweit bzw. dritt.
Die Zeit für das ein oder andere Bier mit eingerechnet!

Tuningplate ist in Planung, ebenso eine Kochplatte für die SFB. Die haben wir in unserer Euphorie doch glatt vergessen…

Nochmals vielen Dank an alle Mitwirkenden! Wir werden sicher viel und lange Spaß mit diesem Gerät haben!